Meditation

Die uralte Methode der Meditation zur Entspannung und zum Abstand nehmen vom anspruchsvollen Alltag ist durch die vielfältigen Anforderungen im heutigen 'Mensch-Sein' wichtiger denn je.

Genügten über Jahrtausende die stillen Meditations-Techniken, so wurden mittlerweile auch aktivere, Stress abbauende Methoden entwickelt.

Auch die Neurowissenschaft hat die Meditation entdeckt; etliche Effekte, die schon sehr lange für viele Menschen nützlich sind, konnten nun wissenschaftlich belegt werden, einige davon sind:

  • Enspannung von Körper und Geist
  • Schärfung von Achtsamkeit und Konzentration
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte
  • Stress-Abbau
  • Abstand zu Problematiken

Meditation ist leicht zu lernen und zu üben - ich biete unter anderem Kundalini-, Dynamische-, Nataraj-, Gourishankar-, Vipassana- bzw. angeleitete Meditationen an.

Nur Mut - Meditation macht Spaß und tut gut!

 

...etwas mehr über Meditation und mich!

Meine erste Begegnung mit Meditation war eher als 'Konfrontation' zu bezeichnen.

Zwischen 1980 und 1982 lebte ich in Asien. Während eines 1-jährigen Aufenthaltes in Japan hatte ich die Vorstellung, dass Meditation zu Asien gehört und ich das deshalb selbstverständlich auch probieren müsse. So nahm ich eine erste Gelegenheit wahr.
Es sollte eine 'Vipassana-Schweige-Meditation' über 10 Tage sein. In der Nähe von Kyoto in ländlicher wunderschöner Umgebung fand ich mich gemeinsam mit ca. 30 anderen Interessierten aus verschiedenen Nationen ein; der Meditationslehrer kam aus England.

Fragen zur Meditation durften gestellt werden, ansonsten war Schweigen angesagt. Zu den Essen- und Schlafenzeiten wurde die Meditation unterbrochen.
Meine Erinnerung gibt nur noch preis, dass das Sitzen ausgesprochen schmerzhaft war, die Konzentration auf den ein-und ausströmenden Atem qualvoll und kaum möglich und der Kopf voll mit unsinnigem Hokuspokus; Selbstreflektion hatte bis dato noch nicht wirklich stattgefunden - viele Tränen flossen. Es war fuchtbar!

Trotzdem musste irgend etwas Positives bei dieser Quälerei für mich dabei gewesen sein, ich buchte einen zweiten Kurs. Er fand dann zu meinem Bedauern wegen einer Erkrankung für mich nicht statt. Wenn ich heute die (einstündige) Vipassana als eine meiner liebsten Meditationen bezeichne, so liegen dazwischen gut dreißig Jahre und viele, viele Erlebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen.

Die nächste Begegnung mit Meditation ergab sich dann ca. 15 Jahre später. Eine schmerzhafte Trennung und große Leidensfähigkeit ließen mich in einer Krisensituation verharren. Eine Freundin suchte kurzzeitige Unterkunft für ein befreundetes Ehepaar, ich hatte den Platz und so zogen zwei Meditierer bei mir ein. Aus einer Woche wurde dann ein wunderbares halbes Jahr!
Ihr 'So-Sein' veranlasste mich, den Beiden viele Fragen zu stellen, neugierig zu werden, mehr wissen zu wollen über ihren Weg - und Meditation. Es war eine sehr spannende, bereichernde Zeit; ich lernte unter anderem mehr Abstand zu mir und meinen Problemen, mehr Klarheit und Freude zu empfinden.                                                                                                             

Die Freunde zogen weiter; ihr hier gelassenes Buch 'Ganz entspannt im Hier und Jetzt' gelangte über Umwege zu mir, womit eine nächste Phase begann. Ich las das Buch unter Lachen und auch Tränen - so viele meiner Gedanken waren ausgesprochen, es berührte mich wie viele andere Menschen auch im tiefsten Inneren!
Ich musste einfach dem Autor Jörg Andrees Elten schreiben; er lud mich ein zu einem demnächst statt findenden Meditations-Wochenende - das war 1998.

Zwischen damals und heute gab es viele Zeiten der Meditation, auch mit kleineren und größeren Abständen, der Kontakt riss nie ganz ab. Um die Atmosphäre der Ursprünge zu spüren, reiste ich mit Freunden und alleine mehrere Male nach Indien. Dabei konnte ich auch endlich wieder Asien spüren, mit allem! Ich nahm an Kursen teil, begegnete wunderbaren Menschen und lernte wieder mehr über mich. Spannend!

Mittlerweile habe ich konsequenterweise eine Meditationsleiter-Ausbildung abgeschlossen und freue mich, meine Kenntnisse und Freude an der Meditation weiter zu geben und mit anderen Menschen zu teilen.                                                                                                            

Meine angeleiteten Meditationen entstammen der Tradition der 'OSHO'-Schule in Indien. Die zertifizierte Ausbildung fand statt im "Institut für Kreativität und Meditation" bei Jörg Andrees Elten und Martina Kaltenbach auf dem 'Gut Stellshagen' in Nordwestmecklenburg.

Ich erfahre durch Meditation, für Momente aus dem oftmals hektischen, täglichen irren 'Rad' auszusteigen und mehr zu spüren, wer und wo ich momentan bin, mir meiner selbst bewußter zu werden. Obwohl ich im regulierten Alltag stehe - auf dem Marktplatz des Lebens eben - habe ich die Möglichkeit, zum Beobachter zu werden, zum sogenannten 'watcher on the hill'.

Immer wieder gab und gibt es auch in meinem Leben problemhafte Situationen, sie sind eine Tatsache! Ich lerne, mich weniger und weniger mit ihnen zu identifizieren, weniger zu involvieren und gelassener zu werden; ich kann die Probleme beobachten, während ich nach Lösungen suche - manchmal tauchen diese auch von alleine auf und manchmal wollen sie erarbeitet werden. Abgesehen davon: alles ist in Veränderung begriffen - alles geht vorbei und beginnt wieder neu.

Meditation verhilft mir, geduldiger, achtsamer und liebevoller zu mir und anderen zu sein sowie gleichzeitig klarer und direkter. Der Automatismus und die 'Comfort-Zone' verändern sich für mich. Dieses sind nur einige Beispiele der positiven Effekte der Meditation für mich; Freude am Leben, Begeisterungsfähigkeit, Dankbarkeit und Ehrfurcht vor dem Wunder der Natur vertiefen sich.

Und bei aller meditativen Beschaulichkeit dürfen Freude und Genuss nicht zu kurz kommen. Sie gehören zu meinem vollen auszukostenden Geschenk des Lebens dazu!

"Meditation ist Atmen"

Dieser Ausspruch entstammt einer Anekdote meines Meditationslehrers Jörg Andrees Elten:

"Vor etlichen Jahren auf einem Kongress zum Thema Meditation wartete das Publikum bereits ehrfurchtsvoll und höchst gespannt auf den Vortrag eines bedeutenden, alten, japanischen Zen-Lehrers. Der kleine Mann trippelte zum Redner-Pult; er konnte nicht darüber hinaus schauen, so stellte er sich daneben und sprach mit einem verschmitzten Lächeln den Satz: 'meditation is breathing'. Er verbeugte sich höflich und verschwand wieder im Publikum."

Vielleicht ist es ja ganz einfach?!

Üblicherweise denken wir Menschen nicht viel über den Atem nach, er findet ja auch einfach immer statt - mit Glück!

Der Atem begleitet uns vom Anbeginn unseres Lebens bis zu seinem Ende. Jeder Atemzug erhält unsere Lebenskraft; er läßt die Energien fließen. Jeder Mensch hat seinen eigenen individuellen Atem, wie ein Fingerabdruck. Mit Bewußtheit zu atmen ist eine Kunst, die es erst zu lernen gilt.

In allen Meditationstechniken ist das Thema 'Atem' von großer Bedeutung. Etliche traditionelle passive Meditationen basieren hauptsächlich auf der Atmung; bei allen liegt ein gewichtiger Fokus darauf.

Der bewußte Atem findet immer im Hier und Jetzt statt; wir haben die Chance, diesem Lebensspender die gebührende Aufmerksamkeit zu schenken, zum Beispiel in diesem Moment -  JETZT - und vielleicht sogar mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen!

Ein guter Start!