Über mich
Mein erster Kontakt mit Meditation fand vor ca. 30 Jahren in Japan statt und war eher abschreckend, zu meinem Glück hat sich das entschieden geändert!
Fotografie betreibe ich mit Begeisterung ungefähr genau so lange.
Die Garten-Leidenschaft ist vermutlich 'genetisch' bedingt!
Seit über 25 Jahren bin ich in sozialpädagogischer/ psychiatrischer Beratung tätig.
Diese außerordentlich lehrreiche wie auch verantwortungsvolle und fordernde Arbeit sowie stetige Selbstreflektion und dem entsprechende Prozesse erfordern besondere Aktivitäten zum Ausgleich, zur Entspannung und zur Psycho-Hygiene.
Meditation, Fotografie, Kreativität sowie Beschäftigung und Erholung im Garten haben sich als eine wunderbare Balance für mich heraus kristallisiert und bereiten mir sehr viel Freude.
Diese Begeisterung möchte ich gerne vermitteln und weiter geben!.
Herzlich willkommen!
...und noch viel mehr über mich...
Nach dem chinesischen Kalender lag mein Geburtsjahr im Zeichen des Drachen. Sicherlich war zu der Zeit nicht annähernd abzusehen, wohin mich der Fluss des Lebens treiben, noch welche Wege ich in seinem späteren Verlauf gehen würde.
Auf Grund der Fülle und Dichte meiner Erlebnisse kommt es mir heute so vor, als wären entschieden mehr Jahre vergangen als es tatsächlich waren, seit ich im Märkischen Kreis in Nordrhein-Westfalen inmitten von Bergen aufwuchs. Das Gefühl, dass sie mir jegliche 'Weitsicht' nahmen, hat mich als Kind bereits sehr irritiert. Mit knapp siebzehn Jahren 'durfte' ich diese für mich beengende Umgebung endlich verlassen. Eine nun folgende vierjährige Ausbildung zur staatlich geprüften Wirtschafterin hätte sicherlich eine steile Karriere als Zierde eines Haushaltes und Gatten nach sich ziehen können, mein Leben gestaltete sich jedoch anders.
Durch die Begegnung mit liebevollen, interessanten und an mir interessierten Menschen lernte ich, ein wenig den Blick über den Rand meines kleinen Tellers schweifen zu lassen und neugierig auf das Leben und die Welt zu werden! Als ich auf die Anzeige einer 'au-pair'-Stelle in New York stieß und meine Bewerbung angenommen wurde, griff ich zu. Was für eine Stadt! Vom ersten Moment an war ich da - es wurde 'meine' Stadt! Immer noch lassen Bilder oder nur Gedanken an New York eine besondere Art von leicht irrationaler Sehnsucht oder auch 'Heimweh' in mir aufsteigen. Da mein letzter Besuch dort schon recht lange zurück liegt und sich zwischenzeitlich auch viele andere Ziele auftaten, werden diese Gefühle einfach weiterhin gepflegt...
Die 'au-pair'-Zeit brachte viel Arbeit und besonders bereichernde Eindrücke; 'meine' Familie bestand aus einem älteren jüdischen Arzt-Ehepaar, das mit sehr viel Glück noch 1939 von Berlin nach New York gelangt war. In ihrem Haushalt zu leben, eröffnete mir beeindruckende kulturelle und intellektuelle Welten, wir hielten bis zu ihrem Tod eine herzliche Verbindung aufrecht. Nach diesen eineinhalb Jahren war eine Rückkehr nach Deutschland noch nicht angesagt; es ergab sich über Freunde die Möglichkeit, im Kundendienstbüro einer deutsch-spanischen Import-Export-Firma das Speditionswesen kennen zu lernen. Diese Tätigkeit hatte unter Anderem den Vorteil, dass ich mich mehr und mehr in der englischen Sprache zu Hause fühlen lernte. Die Arbeit lief unter dem 'learning while doing'-Aspekt, eben 'the American way'. Es war hart aber spannend! Ich hatte dann das große Glück, eine wunderbare Dame meine zusätzliche Englischlehrerin nennen zu dürfen. Sie war bei unserem Erstkontakt bereits knapp siebzig Jahre alt und sprühte vor Intelligenz, Vitalität und einem unschlagbaren Humor! Als ehemalige C.G. Jung-Schülerin vermittelte sie mir eine erste Ahnung von Psychologie. Ich sog alles wißbegierig auf und ließ mich gerne in ihre Familie integrieren (der Kontakt zu ihrer Tochter besteht bis heute); es war der Beginn von 'Wahl-Verwandtschaften'.
Alles in allem war die Zeit in New York für mich außerordentlich lehrreich, herausfordernd und prägend. Aus gesundheitlichen Gründen musste ich Amerika mit großem Bedauern nach drei Jahren den Rücken kehren, nicht ohne vorher dieses unglaublich faszinierende Land kreuz und quer mit dem 'Greyhound-Bus' bereist zu haben! Dieses habe ich später noch mehrere Male tun können und auch hier wesentliche Begegnungen erleben dürfen.
Zurück in Deutschland absolvierte ich den zweiten Bildungsweg. Bevor es jedoch dann in die Richtung des Sozialwesen-Studiums ging, musste ich erst noch etwas mehr Welt entdecken.
Während meines Aufenthaltes in New York hatte ich Kontakt zu einer Stiftung ('Dooley Foundation'), die unter anderem in Nepal Gesundheitsstationen aufbaute. Der Ursprung und ideelle Hintergrund sprachen mich sehr an; über diesen Weg wurde auch mein generelles Interesse an Asien geweckt. Die Idee wurde geboren, nach Nepal zu reisen, um mir ein Bild vor Ort zu machen.
Zur Finanzierung einer Auszeit folgte ich der Anregung eines Freundes, Sprachunterricht in Japan zu geben, da ich zur deutschen nun auch die englische Sprache gut beherrschte. Der Kontakt zu seinem dort lebenden Freund ließ mich frohen Mutes sein und meinen Plan in die Tat umsetzen.
In der Nähe von Kyoto angekommen bezog ich ein kleines Zimmer in einem alten traditionellen Holzhaus bei dem Freund des Freundes, einem Amerikaner und dessen neuseeländischer Freundin. Wir verstanden uns auf Anhieb gut. Recht schnell konnte ich an einer Sprachenschule vorstellig werden und wurde angenommen. An der 'Berlitz Schools of Languages' in Osaka durchlief ich ein spezielles, umfangreiches Training und wurde so zu meinem eigenen Erstaunen eine 'Lehrerin' für deutsche und englische Konversation. Diese Tätigkeit lag mir sehr, ich übte sie ein Jahr lang aus.
Es würde auch hier den Rahmen sprengen, ausführlich über diese Zeit zu berichten! Gesagt sei nur, dass ich alle erdenklichen Härten an Kultur-Schocks durchlief und es lange dauerte, bevor sich mir die japanische Seele auch nur minimal erschließen ließ! Erst als ich durch das alltägliche Leben und viel Austausch und Literatur dem ein ganz klein wenig näher kam, gelang es mir, die Menschen in ihrem Handeln und Sein etwas besser zu verstehen sowie meine Position als Fremde in der mich umgebenden Fremdheit mehr anzunehmen, die unglaublichen kulturellen Angebote zu genießen und die Schätze, die mich umgaben, intensiver wahr zu nehmen. Der Unterschied zwischen angelesenem Wissen (über Japan) und Erfahrung (Leben in Japan) wurde sehr deutlich!
Es wurde Zeit, weiter zu ziehen! Mit Freude und gleichwohl Bedauern verließ ich Japan nach einem Jahr und wiederum zurück zu lassenden Freundschaften. Das eigentliche Ziel Nepal erreichte ich dann nach einer beeindruckenden Reise durch China.
Die ersten Bilder von Nepal waren gleich sehr vielschichtig; die unglaublichen Bergriesen des Himalaya zu erblicken, ließen mich nur ehrfürchtig staunen. Die Ankunft in Kathmandu fand in einem Meer aus Kerzen statt: es war der Abend des Lichterfestes 'Diwali'.
...in Kürze geht es weiter...